Ruhe und Gelassenheit an erster Stelle!

Unser Wolle ist eher der ruhige Typ. Es braucht schon einiges um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Und das kommt gut an. Wolle engagiert sich im Bereich Inklusion und genießt dort großes Vertrauen unter den Teilnehmer*innen. Mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und seiner sensiblen Art nimmt er sich die Zeit, die es manchmal eben braucht. Das finden wir toll und aus diesem Grund wollen wir ihn euch auch unbedingt vorstellen. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Dann legen wir mal los!

Mein Name ist Wolfgang Fabeck. Ich bin Gas- und Wasserinstallateur und arbeite seit über 20 Jahre als kaufm. Angestellter bei einem Fuldaer Großhandel für Haustechnik.
Hier verkaufe ich also unter anderem die Artikel die ich früher selber mal montiert habe. Zusätzlich bin ich noch ehrenamtlich in einer Fuldaer Einrichtung für Menschen mit Handicap tätig und seit ca. 3 Jahren auch ehrenamtlich beim DAV Fulda als Ermöglicher in der Klettergruppe für Menschen mit Handicap mit dabei. Diese Aufgabe finde ich super spannend und sehr interessant.

Wie bist Du bei uns in der Halle gelandet ?
Als Ausgleich zum Berufsleben treibe ich sehr viel Sport. Früher war ich Spieler in einer American Football Mannschaft, danach fing ich mit Kampfsport an, mache Fitnesstraining im Studio, schwimme und wandere. 2014 kam dann das Klettern in Hochseilgärten hinzu. Bei einer Wanderung 2017 stolperte ich in einen Klettersteig. Damals dachte ich noch : Cool, die haben hier sogar ein Geländer aus Drahtseil gebaut. Zum Glück war es kein schwerer Klettersteig. Nach einem Grundkurs im Klettersteig gehen
sah ich die Berge mit anderen Augen und das Klettersteig gehen hatte mich für sich gewonnen. Anfang 2018 brachte mich ein Flyer vom DAV Fulda auf den Verein.
Hier wurde für eine Infoveranstaltung geworben, bei der es um das Klettern von Menschen mit Handicap ging. Es wurden ehrenamtliche Ermöglicher*innen gesucht.

Und wie ging es dann für Dich weiter ?
Das Thema der Infoveranstaltung hatte mein Interesse an der Tätigkeit für diese Klettergruppe und am DAV geweckt.
Durch Matthias Schwob kam ich in die frisch gegründete Gruppe als Ermöglicher.
Nach einem Schnupperklettern, einer Einweisung, und einem Grundkurs mit dem Erlangen des Toprobe-Scheines kam ich zum Klettern in der Halle.

Was machst Du sonst noch bei uns hier im Verein?
Im selben Jahr trat ich bei dem Sommerfest dem DAV Fulda bei.
Innerhalb der ehrenamtlichen Tätigkeit als Ermöglicher in der inklusiven Klettergruppe „Rhönschafe“ habe ich inzwischen in der Gruppe auch die Aufgabe des Aufwärmens übernommen und gebe Tipps zum Dehnen während und nach dem Klettern.
Zudem durfte ich für den DAV Fulda an einem Inklusionstag in Fulda unsere Klettergruppe bewerben. Inzwischen absolvierte ich auch noch einem Vorstiegs-Kurs und klettere nun mit meiner Frau regelmäßig 2-3 mal in der Woche in der Halle.

Was begeistert Dich an der Vereinsarbeit? Was gefällt Dir an unserer Halle?
Die besondere Stimmung/ Atmosphäre in der Halle, das supernette Personal/ Trainer*innen,  die große Vielfalt der Kletterrouten und die Herzlichkeit der  Menschen, besonders des Theken-Teams. Hier lassen wir gerne unseren Kurs der Rhönschafe ausklingen.

Wofür begeisterst Du dich, wenn Du nicht kletterst?
(Rock-) Musik, Konzerte. Vor über 10 Jahren hat mich zudem das Mittelalter in seinen Bann gezogen. Ich besuche regelmäßig ein großes Mittelalter und Phantasie Festival (MPS).

Hast Du eine positive Botschaft?
Das Klettern beamt mich ins Hier und Jetzt! Es ist Achtsamkeit für die Seele!

Und weiter geht’s…

Den nächsten Beitrag zu unserer Reihe findet ihr am kommenden Montag den 29. März 2021 hier auf unserer Website. Bis dahin, bleibt gut gelaunt und gesund!
Euer Team vom DAV Kletterzentrum Fulda!