Handliche Wärme für zuhause!

Heute erklärt euch Simone, wie ihr euch selbst ein kleines Wäremkissen näht. Freundlicherweise hat sie auch noch eine Anleitung geschrieben, für alle die keine Nähmaschine zuhause haben. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Folgende Materialien benötigt ihr für euer eigenes Wärmekissen:

  • 1 Stück Stoff

  • 1 Schere

  • 1 Nadel

  • Nähgarn

  • Stecknadeln

  • Lineal

  • Trichter

  • Hirse oder Kirschkerne

Zuerst schneidet Ihr euren Stoff auf die gewünschte Form und Größe. Ich habe meinen Stoff auf 28 mal 22 cm geschnitten und ihn einfach in der Mitte gefaltet, sodass die Außenseite nach Innen zeigt. Wenn ihr kein rechteckiges Kissen haben möchtet braucht Ihr zwei Teile in eurer gewünschten Form und Größe (denkt daran als Nahtzugabe rundherum 1cm mehr einzuplanen), die ihr ebenfalls rechts auf rechts aufeinanderlegt. Steckt euch die Teile mit Stecknadeln zusammen, sodass sie nicht verrutschen. Schließt nun die Seiten entweder per Hand mit einem Steppstich oder mit der Nähmaschine. Lasst dabei zum Rand ca. einen Zentimeter Platz frei. Achtet darauf, dass eure Stichlänge nicht zu lang ist, sonst wird euer Kissen undicht. Vergesst nicht eine Wendeöffnung von ca. 7cm offen zu lassen. Nun könnt ihr euer Kissen auf rechts drehen und mit Hirse oder Kirschkernen füllen. Füllt euer Kissen zu ca. zweidrittel. Jetzt müsst Ihr nur noch den Stoff an der Öffnung nach Innen falten, feststecken und knapp kantig zu nähen. Fertig ist euer eigenes Wärmekissen.

Natürlich könnt Ihr euren Stoff vor dem Zusammennähen auch noch nach Lust und Laune mit anderen Stoff-Flicken verzieren.

 

Wie nähe ich mit der Hand?

Fädelt euren Faden in eure Nadel ein. Der Faden sollte etwas mehr als doppelt so lang sein wie eure spätere Naht. Knotet die Fadenenden mit einem Sackstich zusammen. Nun stecht ihr mit der Nadel von oben nach unten und von unten nach oben in den Stoff ein und fädelt die Nadel einmal durch die verbundenen Enden. Jetzt ist das Ende vernäht und ihr könnt mit der Naht beginnen. Steckt mit eurer Nadel wieder von oben nach unten in das erste Einstichloch. Stecht von unten nach oben so ein, dass ihr etwas vor dem zweiten Einstichloch herauskommt. Jetzt stecht ihr die Nadel in euer zweites Einstichloch und lasst die Nadel vor dem dritten Einstichloch wieder auftauchen. Dies wiederholt Ihr bis zum Ende. Um euren Faden am Ende zu vernähen, stecht Ihr wieder von oben nach unten und unten nach oben in den Stoff ein. Lasst aber dieses Mal eine kleine Schlaufe auf der euch zugewandten Seite. Durch diese Schlaufe stecht ihr nun eure Nadel und zieht dann erst den Faden richtig fest. Dies könnt ihr ein paar Mal wiederholen.